Tagesgeldkonten

Tagesgeld ist einer der beiden Möglichkeiten, wie private Anleger am Geldmarkt teilnehmen können. Der lukrative Geldmarkt bleibt sonst nur den großen Banken und institutionellen Anlegern vorbehalten, die in der Regel Summen ab zehn Millionen Euro und mehr handeln.
Der Geldmarkt ist sehr sicher, da dort Anleihen (Schuldscheindarlehen von Großunternehmen, Festgelder, Kündigungsgelder, etc) gehandelt werden, die im Allgemeinen eine feste Verzinsung haben und deren Schuldner normalerweise über erhebliche Sicherheiten verfügen. Die Ausfallquote von Darlehen in diesem Markt geht gegen Null (ganz im Gegensatz zu Privatkrediten).

Mit Tagesgeldkonten kann der Anleger dennoch am Geldmarkt teilnehmen, was im übrigen auch auf Geldmarktfonds zutrifft. Tagesgeldkonten haben eine feste Verzinsung, d.h. die Schwankungen am Geldmarkt sind allein das Risiko der Bank, bei der man das Tagesgeldkonto hat. Die Verzinsung ist daher ein wenig niedriger als beim Geldmarktfonds, die Sicherheit jedoch ein wenig höher. Geldmarktfonds wiederrum sind lukrativer, aber ein wenig unsicherer - dennoch sind sowohl Tagesgeld wie auch Geldmarktfonds in Sachen Sicherheit eine äußerst konservative, und dennoch lukrative Anlageform.

Dieser Beitrag wurde geschrieben von:
André Bonin

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