Gestaltung von Gärten

Die meisten Umweltfaktoren, die auf einen Garten einwirken sind unveränderbar, doch auf einige hat der Gärtner Einfluss und kann dies bei der Gartengestaltung mit einbeziehen.
In einem naturnahen Garten sind viele Pflanzen zu finden, die auch in freier Wildbahn wachsen und gedeihen. Am Besten lässt sich das in Ziergärten oder Freizeitgärten umsetzen. Bei der Gestaltung spielen sanfte Übergänge und weiche Linien eine große Rolle. Auf gerade Linien, oder strenge geometrische Formen wird hierbei komplett verzichtet. Bei einem Ziergarten halten sich die menschlichen Eingriffe im Rahmen, da die Natur lediglich kopiert wird. Wenn einheimische Gehölze in dieser Gartenform eingesetzt werden, geben sie dem Garten Struktur. Bei der Auswahl der Gehölze muss darauf geachtet werden, ob sie mit dem Standort zu Recht kommen, dabei spielen der pH-Wert des Bodens und die Lichtverhältnisse eine große Rolle. Da viele Gartenbesitzer ihren Garten auch für den Anbau von Obst und Gemüse nutzen, können sie den Beeten die strenge Form nehmen, in dem sie die Rasenkanten mit Stauden bepflanzen. Dies lockert optisch auf und sieht dennoch natürlich aus. Mit Pflanzen kann man in einem Garten schon sehr viel erreichen, doch auch künstliche Dekorationsmittel sind für die Gartengestaltung einsetzbar. Rosenkugeln sehen in jedem Bett sehr schön aus und auch Rankenpflanzen, die sich an einem Gitter emporarbeiten sind optisch sehr schön anzusehen. Zudem haben sie den Vorteil, dass sie, neben oder vor einer Terrasse angepflanzt, diese vor Blicken schützen, so dass auch im Garten die Privatsphäre gewährleistet ist. Steinfiguren, die versteckt aus einem Busch hervorschauen, sind ebenfalls sehr ansprechend und romantisch.

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