Die Euromünzen sind wenig wert. Aus diesem Grund sind sie auch nicht so häufig von Fälschungen betroffen, wie die Euro – Scheine.
Die Ein – und Zwei Euro Münzen sind zum Schutz vor Fälschungen daher zweifarbig. Das Gewicht und die Größe sind bei allen Münzen identisch. Da bei Fälschungen meist ein anderes Metall verwendet wird, klingt es zum einen anders, wenn es runter fällt, zum anderen wird dieses Metall stark magnetisch sein. Die ist nur bei den Centstücken der Fall. Die Ein – und Zwei Euro Münzen sind jedoch innen leicht magnetisch und nur der äußere Rand ist stark magnetisch. Im zweiten Halbjahr des Jahres 2006 waren über 95% der gefälschten Münzen Zwei Euro Münzen.
Für jeden Numismatiker sind die Fehlprägungen einer Münze um ein vielfaches interessanter. Auch bei den Euro Münzen wurden schon einige Fehlprägungen bekannt. So gab es z. B. die Fälle, dass Randstücke bei Münzen gefehlt haben, Buchstaben sind spiegelverkehrt geprägt worden oder verschwommen. Für einige Heiterkeit sorgten sicherlich die Fehlprägungen, bei denen auf dem Gesicht Pickel entdeckt wurden. Je nach Ausprägungsgrad und Häufigkeit dieser Fehlprägungen steigt der Wert einer Münze erheblich.
Die Prägung einer Münze ist seit ca. 2000 Jahren nahezu gleich. Benötigt werden ein Ober – und ein Unterstempel. In den Oberstempel werden das Prägejahr und das Land eingraviert. In den Unterstempel wird ein Bildnegativ eingraviert. Auf den Unterstempel wird ein Stück Metall, z.B. Gold gelegt. Mittels Druck werden dann Ober- und Oberstempel zusammengepresst. Fertig ist eine Münze. Damals wurde natürlich erst das Metall in den Unterstempel geklopft. Dann wurde das ganze mir einer Festhaltezange festgehalten. An dieser befand sich der Oberstempel. Durch Hämmern auf die Zange und damit auch auf den Oberstempel, wurde auch das Bild oder die Angaben, die im Oberstempel eingraviert waren, in das Metall gedrückt.